Telefon 0911 - 860 750 eMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |
12. April 2007
Varianten-Vielfalt als Komplexitätstreiber
Praxisbeispiel
Autoren: Dr. Rudolf Schobert, Kai Nolting, Wolfgang Weber
Durch die Einführung neuer Produkt-Familien, neuer Artikel und neuer Varianten kann sich eine
drastische Zunahme der Komplexität entwickeln.
Beispiel:
- Ein Zulieferbetrieb im Maschinenbau hatte im Zeitraum 2003 bis 2006 bei seinem Hauptkunden einen Umsatzrückgang von 14 %, bei 18 % weniger Absatz, zu verkraften.
- Der Kunde änderte in diesem Zeitraum seine gesamte Produktrange, für die er Baugruppen von dem Zulieferbetrieb bezog. Die Anzahl an Produkt-Varianten stieg dabei um 68%.
- Die Folge dieser deutlich gesteigerten Variantenvielfalt war eine drastische Vermehrung der Einzelteile. Die Anzahl der verbauten Einzelteile stieg um über 200 %.
- Gleichzeitig nahm die Verwendung von Gleichteilen deutlich ab. Es mussten in 2006 über 140 % mehr individuelle Einzelteile beschafft werden als in 2003. Die Zahl der Teile, die nur in einem Verkaufsartikel verwendet wurden, stieg von 844 auf 2.040.
Download Arbeitspapier "Praxisbeipiele Komplexität"
| < Zurück | Weiter > |
|---|
Varianten-Vielfalt als Komplexitätstreiber